Lambertischule - Katholische Grundschule Ochtrup

Lambertischule - Klasse - Zahlenreihe

Förderunterricht: Konzepte und Zeiten

Deutsch-Förderunterricht 2018/2019

Mathematik-Förderunterricht 2018/2019

Rechenschwäche – Förderkonzept

Der Basiskurs Mathematik ist ein systematisch aufgebauter Lehrgang zur Prävention und Überwindung der Rechenschwäche. Er ist auf die Bedingungen der Grundschule abgestimmt und ausführlich erprobt. Seine Wirksamkeit ist nachgewiesen. Außer in der Grundschule wird der Basiskurs auch von Lerntherapeuten und in Nachhilfeinstituten eingesetzt.

Bei einer Förderung in der Schule werden in der Regel zu Beginn der zweiten oder der dritten Klasse alle Kinder mit dem Prätest 2 bzw. dem Prätest 3 getestet. Aufgrund der Testergebnisse erhält die Lehrkraft ein Profil der Klasse und sieht, bei welchen Aufgabentypen die eigene Klasse im Vergleich zu anderen relative Stärken und Schwächen aufweist. Für jedes Kind ist ablesbar, wie viele Kinder der Stichprobe bessere oder schlechtere Ergebnisse erzielt haben.

Das Kind bzw. die Kinder mit den schwächsten Ergebnissen werden für eine Kleinfördergruppe ausgewählt. Die Kinder erhalten 2 Stunden Förderunterricht pro Woche.

Weitere Informationen über den Ablauf und die Inhalte der Förderstunden erläutert Ihnen gerne Ihr Klassenlehrer / Ihre Klassenlehrerin.

LRS-Förderkonzept

Trotz aller Bemühungen eines guten Anfangsunterrichtes ist davon auszugehen, dass bei einigen Schüler/innen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens auftreten. Ursachen hierfür sind häufig im Bereich der Motorik oder im Bereich der Sprachanalyse zu finden. Durch ständig wiederkehrende Misserfolgserlebnisse geraten diese Kinder in einen Teufelskreis von Frustration und fehlender Motivation, die sich sehr schnell auf andere Lernbereiche übertragen kann. Deshalb müssen Fördermaßnahmen so früh wie möglich beginnen und auf den einzelnen Schüler abgestimmt werden, wobei nicht nur die speziellen LRS-Schwächen aufgearbeitet werden sollten, sondern auch allgemeine Lernvoraussetzungen (wie Selbstvertrauen, Freude am Lernen, Konzentrationsfähigkeit, Merkfähigkeit, Denkfähigkeit) aufgebaut bzw. neu gefestigt werden.

Um dieser Forderung gerecht zu werden, müssen Förderbedarfe diagnostiziert werden. Folgende Testverfahren werden an unserer Schule durchgeführt:

  • Gruppentest zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und der pränumerischen Kenntnisse (Klasse 1 – Eingangstest)
  • Bild-Wort-Test nach Norbert Sommer-Stumpenhorst (Klasse 1/2)
  • Diagnosediktate nach Norbert Sommer-Stumpenhorst (Klasse 3/4)
  • Stolperwörter-Lesetest (Klasse 1/2/3/4)
  • Hamburger Schreibprobe (bei Bedarf in Klasse 1/2/3/4)

LRS-Förderung im 1. Schuljahr:

Auffälligkeiten, die sich aus dem Eingangstest sowie dem Bild-Wort-Test ergeben, werden im Rahmen des allgemeinen Unterrichtes in Form von innerer Differenzierung versucht aufzuarbeiten.

LRS-Förderung im 2-4 Schuljahr:

Ab Klasse 2 stehen unserer Schule zwei zusätzliche Förderstunden pro Jahrgangsstufe zur Verfügung.

Zu Beginn des 2. Schuljahres werden durch eine wiederholte Durchführung des Bild-Wort-Testes nach Sommer-Stumpenhorst und des Stolperwörter-Lesetestes die Schüler/innen ermittelt, für die eine zusätzliche Förderung neben dem Regelunterricht erforderlich ist. Als Grundlage zur Ermittlung weiterer Förderbedarfe dient ab Klasse 2 die Hamburger Schreibprobe (HSP), die im Ermessen des Klassenlehrers in Einzelfällen durchgeführt wird. Nach der Durchführung der HSP entscheidet der Klassenlehrer bzw. der Fachlehrer für Deutsch, ob eine differenzierte Förderung des rechtschreibschwachen Schülers innerhalb des Regelunterrichtes ausreicht oder ob das Kind an einer zusätzlichen Fördermaßnahme teilnimmt.

Lern- und Hausaufgabenförderung

Lern- und Hausaufgabenhilfe in Form von Gruppenunterricht hilft oft, Probleme zu lösen. Meist ist nicht nur eine punktuelle Begabungsschwäche die Ursache für schlechte Noten, sondern auch die innere Einstellung zum Lernen. Mit einer Unterstützung bei den Hausaufgaben erleben Kinder Erfolge, die sich positiv auf das Lernen und Leisten auswirken können. Eine zu betreuende Gruppe umfasst ungefähr 5-7 Kinder, die unter Aufsicht in ruhiger Atmosphäre ihre Hausaufgaben erledigen können. Aufsicht und Förderung übernehmen z. Zt. Praktikanten. Ansprechpartner sind dabei jeweils die Klassenlehrer.

Fordern

Förderung in der Grundschule darf sich nicht auf die Aufarbeitung von Defiziten beschränken . Häufig sind es die begabten Kinder, die im Regelunterricht lustlos mitarbeiten, weil die Inhalte sie nicht herausfordern. Auch wollen sie erfahrungsgemäß nicht additiv mehr arbeiten (Zusatzaufgaben) oder ihre Zeit ausschließlich als Helfer für andere verbringen.

Häufig sind sie auch die Schüler, die Techniken und Grundfertigkeiten nicht ausreichend festigen, weil sie die geforderten Ergebnisse zunächst ohne die neu erlernten Grundqualifikationen zustande bringen (Beispiel: richtig abschreiben – Zunächst gelingt es begabten Kindern ohne die orthografischen Regeln, Wörter richtig zu schreiben. Beim Schreiben schwierigerer Wörter fehlt ihnen diese später.).

Für diese Schüler ist es eine wichtige Erfahrung, dass sie zusammen mit Kindern aus anderen Lerngruppen, die ähnliche Stärken wie sie zeigen, arbeiten können. Es entsteht ein lebendiger Austausch. Die eine Förderstunde pro Woche wirkt in den Regelunterricht so hinein, dass sich Motivationsprobleme verringern.

Ziel dieser Stunden ist es, nicht Stoff vorwegzunehmen, sondern Inhalte zu finden, die im Regelunterricht nicht bearbeitet werden, Schüler mit besonderen Fähigkeiten aber fordern und zu ihrer Weiterentwicklung beitragen.

Sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund

Deutsch ist die Zweitsprache der Kinder. Die meisten Kinder aus Zuwandererfamilien wachsen mit mehreren Sprachen auf. Für sie ist es selbstverständlich, ihre Muttersprache und die Zweitsprache nebeneinander zu nutzen. Beide Sprachen sind in ihrem alltäglichen Leben präsent: Sie denken in beiden Sprachen, fühlen in beiden Sprachen und unterhalten und informieren sich auf Deutsch und in ihrer Muttersprache. Neben der Muttersprache und Deutsch kennen die meisten auch Französisch und Englisch. Sie wissen, dass es anstelle von ihrer Muttersprache oder Deutsch genauso möglich ist, als Kind mit diesen Sprachen aufzuwachsen.

Ziel der Lambertischule ist es, die Kinder individuelle und interkulturell zu fördern.

 

 

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    Donnerstags 12:00 Uhr – 14:00 Uhr, Raum 113
    Telefon: 0173-906 35 29
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