Lambertischule - Katholische Grundschule Ochtrup

Förderung

Förderung im Gemeinsamen Lernen

Die Förderung erfolgt durch die Ermöglichung eines individuellen Lernprozesses. Ausgehend von den jeweils individuellen Voraussetzungen des Kindes werden Rahmenbedingungen sowie verlässliche und verständliche Strukturen entwickelt, damit das Kind seine Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit entfalten und ausbauen kann. Das gilt für die Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf genau so wie für jedes andere Kind. In jedem Unterricht soll bzgl. des Aspekts „Fordern und Fördern“ eine Balance für jedes Kind angestrebt werden. Durch den Unterrichtsprozess entwickeln sich ein Verständnis von „Förderung im Unterricht“ sowie die Organisation und Gestaltung des Förderunterrichts in den einzelnen GL-Klassen. Das wird jeweils vom Klassenteam reflektiert, optimiert und verbindlich geregelt. Zum Klassenteam gehören dabei die Grund- und FörderschullehrerIn.

Diagnoseverfahren, Möglichkeiten der Beobachtung und der Lernprozessbeschreibung sollen in der Fachkonferenz GL erörtert und einheitlich angewendet werden.

 

Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für Förderung

In der Schule

  • bereits im Vorfeld Kontakt und Austausch zwischen Schule und den örtlichen Kindergärten;
  • dem Förderbedarf und den Anforderungen des Kindes entsprechende räumliche und personelle Ausstattung der Schule;
  • eine Klassenstärke der GL- Klassen von möglichst weniger als 25 Kinder;
  • Integration von maximal 5-6 Förderschülern pro Klasse;
  • regelmäßige Teamsitzungen mit der Grundschul- und der Förderschullehrkraft;
  • GL-Konferenzen mit allen am GL beteiligten LehrerInnen der Schule;
  • Förderangebot in der Schule: Sprachförderung ggf. Sportförderunterricht;
  • Kooperation und Austausch mit an der Förderung des Kindes beteiligten Institutionen und TherapeutInnen;
  • Kontakt und Austausch zwischen Schule und den jeweiligen Förderschulen im Umkreis;
  • Kontakt und Austausch zu den weiterführenden Schulen in Ochtrup, in denen GL stattfindet;
  • regelmäßige Teilnahme an den GL-Lehrertreffen und Arbeitskreisen u. a. auf Schul- und Kreisebene durch die Schulleitung, die Förderschullehrkraft und die KlassenlehrerInnen;
  • Bereitstellen eines „Ordners“ für die am GL beteiligten Personen mit allen notwendigen Informationen über die einzelnen GL- Kinder;
  • Anschaffung und Bereitstellung von Diagnose- und Fördermaterial und notwendigem Mobiliar.

In der Klasse

  • stundenweise Team-Teaching durch eine Grundschullehrkraft und eine Förderschullehrkraft;
  • Einzel- und Kleingruppenförderung durch die Grundschullehrkraft oder die Förderschullehrkraft;
  • Unterstützung durch IntegrationshelferInnen, ggf. MitarbeiterInnen im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Bei dem Schüler

  • ein Mindestmaß an Gruppenfähigkeit;
  • Realisierung individueller Lernfortschritte in der Klasse;
  • Akzeptanz in der Klassengemeinschaft;
  • Wohlgefühl des Kindes.

Bei den Eltern

Gemeinsames Lernen gelingt nur in vertrauensvoller, verlässlicher und aktiver Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule. Daher erhält die Zusammenarbeit mit den Eltern im GL einen besonderen Stellenwert. Eltern, die ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf haben, sollen regelmäßig über den Leistungsstand des Kindes sowie über den Inhalt der Förderpläne informiert werden, um ein Zusammenwirken zwischen Schule und Elternhaus zu stärken. Die Akzeptanz und Anerkennung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs des Kindes muss seitens der Eltern zuvor gegeben sein. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Eltern aller Schülerinnen und Schüler und den Lehrkräften ist selbstverständlich. Bei erhöhtem Beratungsbedarf der Eltern steht in der Schule eine Kartei mit wichtigen Adressen (Beratungsstellen, Therapeuten, Jugendamt, u. ä.) zur weiteren Hilfe zur Verfügung.

 

Individuelle Förderpläne

Für jedes im GL geförderte Kind mit erhöhtem Förderbedarf wird in Absprache zwischen Grundschul- und Förderschullehrkraft ein einheitlicher, individueller Förderplan erstellt und im Unterricht umgesetzt. Grundlagen sind Richtlinien und Lehrpläne des schülerbezogenen Bildungsgangs. Die Pläne werden reflektiert, aktualisiert und in der Regel vierteljährlich fortgeschrieben. Die Förderpläne zielen je nach Förderschwerpunkt auf die soziale Integration und beinhaltet darüber hinaus Zielsetzungen zur Förderung des Arbeitsverhaltens sowie zu einzelnen Unterrichtsbereichen. Die Förderpläne beinhalten immer eine Beschreibung der Lernausgangslage des Kindes. Dabei ist im Sinne einer wertschätzenden, ganzheitlichen und umfassenden Förderung von den Stärken und Vorlieben des Kindes auszugehen und eine defizitorientierte, negative Beschreibung zu vermeiden (siehe Anhang).

 

Mediale Ausstattung

Einheitliches Basismaterial für die Lernfächer

Einheitliche Lehrwerke:

Deutsch: Klick
Mathe: „Rechnen ohne Stolperstein“

Fördermaterialien

„Wahrnehmung“ vom Finken-Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

Lambertischule Ochtrup
Schillerstraße 28
48607 Ochtrup

Telefon: 0 25 53 / 99 32 89
Telefax: 0 25 53 / 97 73 51

info@lambertischule-ochtrup.de

Freunde und Förderer der Lambertischule
foerderverein@lambertischule-ochtrup.de

 

Anfahrt

Hier finden Sie uns.

Kontakt Betreuung

  • OGS
    Telefon: 0 25 53 / 97 73 52
    bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter
  • Schule 8-1
    Telefon: 0 25 53 / 720 47 48
    bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter
  • Frühbetreuung
    Telefon: 0 25 53 / 720 47 48
    bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter
  • BUT Frau Kamphues
    Donnerstags 12:00 Uhr – 14:00 Uhr, Raum 113
    Telefon: 0173-906 35 29
    kamphues@lernenfoerdern.de

 

Datenschutzerkärung  |  Impressum  |  Copyright © 2018 Lambertischule - Kath. Grundschule Ochtrup