Lambertischule - Katholische Grundschule Ochtrup

Das Konzept zum "Lernen auf Distanz" der Lambertischule

(Stand 5.11.2020)

Die im März 2020 erfolgte flächendeckende Schulschließung in Nordrhein-Westfalen und der daraus resultierende Beginn des „Lernens auf Distanz“ macht es erforderlich, ein schulinternes Konzept für diese Situation zu erstellen. Dabei ist selbstverständlich, dass das „Lernen auf Distanz“ auch aufgrund der sehr unterschiedlichen Belastungssituationen im häuslichen Kontext und der unterschiedlichen technischen Ausstattung keinen vollwertigen Ersatz für einen regulären Präsenzunterricht in der Schule bieten kann. Durch die Vorgaben des Schulministeriums Nordrhein-Westfalens, der Bezirksregierung Münster und des Schulamtes des Kreises Steinfurt sowie durch das pädagogische Selbstverständnis wird der Präsenzunterricht nicht ins Digitale verlagert, sondern Strukturen und Absprachen geschaffen, um die Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernprozess zu begleiten. Dabei wird darauf geachtet, dass bei dem Umfang der von den Schülerinnen und Schülern zu erledigenden Aufgaben Augenmaß gewahrt wird.

Allen Lehrerinnen und Lehrern ist es besonders wichtig, den Schülerinnen und Schülern neben klar formulierten Aufgabenstellungen die Gelegenheit für Nachfragen sowie Rückmeldungen zu den bearbeiteten Aufgaben zu geben. (Vgl. https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Impulse_Distanzlernen/Impulspapier_Lernen-auf-Distanz.pdf, S. 1.) Einen wesentlichen Beitrag für die Bereitstellung der Aufgaben sowie für die datenschutzkonforme Kommunikation bietet unser Lernmanagementsystem (Schulserver) IServ.

 Aufgabenart

Wöchentlich werden verbindliche Aufgaben in den Fächern Deutsch und Mathematik bereitgestellt. Ergänzende freiwillige Aufgaben für weitere Fächer (Englisch, Sachunterricht, Sport, Musik, Kunst, Religion sowie fächerübergreifende Angebote) werden ggf. bereitgestellt.

Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie von den Schülerinnen und Schülern selbstständig bearbeitet werden können. Eine Unterstützung des Lernens durch die Eltern ist wünschenswert, wird jedoch nicht vorausgesetzt. Distanzlernen ist nicht nur reines „Online-Lernen“. Es wird versucht, ganzheitliche Zugänge zu schaffen und die bereits bekannten und eingeführten Lernmittel (wie zum Beispiel Schulbücher und Arbeitshefte) aus dem Schulalltag auch weiterhin während des Lernens auf Distanz gewinnbringend einzusetzen.

Die Erledigung der Aufgaben ist verpflichtend, da weiterhin Schulpflicht besteht. Alle erbrachten Leistungen im Lernen auf Distanz sind Bestandteil der Leistungsbewertung.

 Stundenumfang

Die Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsphase (Jahrgang 1 bis 2) sollten pro Tag etwa 1,5 – 2 Stunden mit der Bearbeitung der gestellten Aufgaben verbringen, die Kinder der Klassen 3 und 4 jeweils 2 – 2,5 Stunden.

 Bereitstellung der Materialien

Alle Materialien werden online über unseren Schulserver IServ bereitgestellt.

Ein Video unterstützt bei der Anmeldung und erklärt wichtige Funktionen. Wenn zu Hause keine Möglichkeit besteht, die Materialien auszudrucken, werden die benötigten Unterlagen durch die Schule ausgedruckt und zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler mit den Lernplattformen Antolin, Zahlenzorro und der App Anton arbeiten. Die Zugänge werden von der Schule zur Verfügung gestellt.

 Unterstützung im Lernprozess / Feedback

„Beim Distanzlernen stehen nicht Tools und Apps im Mittelpunkt, sondern die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern sowie die Begleitung ihrer Lernprozesse.“ (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Impulse_Distanzlernen/Impulspapier_Lernen-auf-Distanz.pdf, S. 2.)

Neue Unterrichtsinhalte werden behutsam mit geeigneten Materialien eingeführt und können durch erklärende Videos unterstützt werden.

Eine pädagogische Betreuung findet durch den Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin sowie durch die entsprechenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer statt.

Der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin bietet eine wöchentliche Sprechstunde an, die per Telefon oder Video von den Eltern und Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden kann. Weitere Sprechzeiten können individuell vereinbart werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind montags bis freitags per E-Mail erreichbar. Eine Beantwortung der E-Mail erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Bitte berücksichtigen Sie, dass einige Kolleginnen und Kollegen nur in Teilzeit an unserer Schule beschäftigt sind.

Regelmäßig wird durch das Administratoren-Team überprüft, ob sich die Schülerinnen und Schüler in IServ einloggen, um sicherzustellen, dass alle an die benötigten Informationen gelangen. Kinder, die sich in einem bestimmten Zeitraum nicht eingeloggt haben, werden von den Klassenlehrerinnen und -lehrern kontaktiert. Gelingt dieses nicht, wird Unterstützung durch die Schulsozialarbeiterin und entsprechende multiprofessionelle Teams persönlich angeboten.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten regelmäßig ein wertschätzendes Feedback zu den von ihnen bearbeiteten Aufgaben. Dies kann durch ein Telefonat/Videochat geschehen oder ebenso schriftlich per Brief oder E-Mail.

Findet das Lernen auf Distanz über einen längeren Zeitraum statt, wird ein Teil der von den Schülerinnen und Schülern bearbeiteten Aufgaben regelmäßig eingesammelt, auf Vollständigkeit überprüft und ggf. neue Hilfestellungen zur Verfügung gestellt.

Eine vollständige Korrektur der geleisteten Arbeiten ist nicht möglich.

Eine weitere Möglichkeit der Kommunikation, insbesondere bei einem längeren Zeitraum des Lernens auf Distanz, ist die Nutzung des datenschutzkonformen Videomoduls unseres Schulservers IServ. So kann die interne Klassen- (oder Teilklassen-) Videokonferenz genutzt werden, um die „Beziehungsarbeit zu den Schülern [zu] unterstützen und […] außerdem soziale Kontakte der Schülerinnen und Schüler untereinander [zu ermöglichen]. Auch wenn durch Videokonferenzen der Präsenzunterricht nicht 1:1 abgebildet werden kann und auch nicht soll, können sie gut zum Auftakt neuer Lerneinheiten genutzt werden oder auch für den Austausch von Lernerfahrungen und Lernergebnissen.“ (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Videokonferenzen/index.html, abgerufen am 8.07.2020.)

 Zusammenfassung

Im Wesentlichen besteht das Konzept für das „Lernen auf Distanz“ aus drei Bausteinen.

Das Konzept zum Lernen auf Distanz wird ständig reflektiert, evaluiert und ggf. angepasst. Eine umfassende Vorstellung des Konzeptes erfolgte bei der ersten Klassenpflegschaftssitzung im August 2020. Darüber hinaus wurden die Eltern um ein schriftliches Feedback zum bisher erfolgten Lernen auf Distanz gebeten. Die erhaltenden Anregungen der Eltern und auch des Kollegiums waren Grundlage der Evaluation des Konzeptes im September 2020. Neben dem Feedback wurden Angaben zur technischen Ausstattung in den Elternhäusern abgefragt, um im Falle des Lernens auf Distanz auch zukünftig Lernmaterialien in ausgedruckter Form zur Verfügung zu stellen oder ggf. auch digitale Leihgeräte anbieten zu können.

Die Schulkonferenz der Lambertischule verabschiedete das vorliegende Konzept in ihrer Sitzung am 01.09.2020.

 

 

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